Rebecca stellt vor / Sabrina meckert

Samstag, 31. Juli 2010 17:55 Eingestellt von Sabrina Fricke 4 Kommentare
Vorstellungsrunde

Hallo ihr lieben!!

Ich habe mir gedacht, heute schreibe ich mal ein bisschen über die Menschen, die wir bis jetzt so getroffen haben. Einmal ist da John, ein Amerikaner, der hier auf seine Freundin wartet, die bald aus den USA nachkommt und deswegen ständig vor dem Rechner sitzt und nach Wohnungen sucht. An unserem ersten Tag ist er mit uns am Hafen gewesen und hat uns ein bisschen in der Innenstadt herumgeführt. Ihn sehen wir nur, wenn wir im Haupthaus sind (ok wir sind dort ziemlich oft).

Außerdem gibt es noch Naftali, ein Namibier (?), der eigentlich immer bekifft oder betrunken herumläuft und dann alles und jeden cool findet. Er arbeitet hier wohl als Übersetzer. Jedenfalls gibt es schon einige witzige Geschichten, er vergisst zum Beispiel ständig sein Handy im Wohnzimmer, ist dann die ganze Nacht unterwegs, und morgens um sechs klingelt sein ´Wecker so laut, dass wir alle davon aufwachen. Letztens habe ich es einfach ausgeschaltet, auch wenn ich nicht gerne an fremde Handys gehe, Mavis hat mir heute früh auch erzählt, dass sie mal hier ins Haus kam und auf dem Tisch lag ein Handy, ein Geldbeutel und ein Schlüssel, am Boden ein Bündel Geldscheine. Sie hat sich erst nicht getraut in die Zimmer zu gehen und nachzuschauen, wem das gehört, sie hatte Angst, da läge eine Leiche in einem der Zimmer. Als sie in Naftalis Zimmer kam lag er da schlafend, es waren seine Sachen, er hatte sie nur vergessen… Apropos vergessen, er musste gestern hier ausziehen (Zimmerverteilungschaos) und hier steht immer noch eine Tasche von ihm herum…

Mavis ist, wie schon erwähnt unsere Hausfee, sie arbeitet hier im Wesley Haus und wir sehen sie immer nach der Arbeit, wenn wir zum Mittagessen heimkommen und trinken mit ihr Tee. Sie ist total nett, dank ihr dürfen wir jetzt auch in diesem Haus bleiben. Eigentlich hätten wir umziehen müssen, weil die Ärzte ohne Grenzen das ganze Haus gemietet haben. Ist schon ein ziemliches Chaos, wie hier die Zimmer aufgeteilt werden. Naftali ist schon seit der WM hier und musste schon ein paar Mal umziehen, in dieser Woche allein zwei Mal!

Alex: ein Amerikaner, der mit uns im Haus, und zuletzt mit uns im Zimmer gewohnt hat (warum er heute ausziehen musste wird euch Sabrina gleich erzählen). Er ist auch den ganzen Tag am arbeiten und wir sehen ihn immer nur abends, beim Pool spielen.

Nyasha. Er arbeitet im Haupthaus und ist wirklich immer eine große Hilfe. Er kommt aus Simbabwe. Er war letztens Haikäfigtauchen, und hat uns das Video dazu gezeigt.. sobald sich das Wetter bessert (es ist momentan sehr windig) werde ich das auch machen! So viel mehr gibt es über ihn nicht zu erzählen, wir sehen ihn zwar oft, aber dann ist er ja bei der Arbeit.

Keith. Das ist eine Geschichte für sich. Keith hat zwei Tage in unserem Zimmer gewohnt, kommt aus Johannesburg und hat hier eine Fortbildung gemacht. Am ersten Abend schien er sehr geschockt, dass er mit zwei Frauen in einem Zimmer schlafen musste. Da kam er uns noch etwas komisch vor. Der zweite Tag war der Donnerstag, und donnerstags ist im Green ELephant „all you can eat pizza“. Also haben wir ihn nach der Arbeit überredet mitzukommen. So fing unser Gespräch an, und es dauerte bestimmt fünf Stunden. Er wollte alles wissen, über Deutschland, was wir studieren, warum, seit wann, wie sich hochdeutsch verglichen mit bayerisch anhört, wie die „deutschen“ denn so sind, wie wir Afrika finden und so weiter… Er hat auch viel von sich erzählt, und fand alles ganz spannend. So viele Fragen habe ich noch nie beantwortet, beim Pizza-Abend kam noch ein Amerikaner dazu, der vorher in Madagaskar studiert hat. Den restlichen Abend wurde nur über Sprachen geredet. Jedenfalls meinte Keith, er hätte jetzt Lust nach Deutschland zu fahren (dachte aber München sei unsere Hauptstadt).

Shingi: Arbeitet auch im Green Elephant an der Bar, er kommt auch aus Simbabwe und hat mir letztens sehr geholfen. In meiner Gruppe (in der Schule) ist auch ein Junge aus Simbabwe, der nicht viel Englisch versteht und auch wenig spricht. Seine Muttersprache spricht dort keiner. Also hat Shingi mir ein paar Sätze in Ndebele aufgeschrieben, und Brandon hat sie tatsächlich verstanden! Ich dachte echt, ich fall vom Stuhl, er hat mir auch geantwortet, aber das habe ich wiederum nicht verstanden. Ich glaube er sagte es geht ihm, gut^^

Marcelle. Meine Gruppenleiterin. Und sie ist echt ein Engel! Immer gut gelaunt, wir verstehen uns super. Letztes Wochenende hat sie uns auf ein Braai eingeladen, das hat ja dann leider nicht geklappt, aber wir holen das nach, wenn das Wetter besser wird. Gestern habe ich auch erfahren, dass sie gerne klassische Musik hört. Wonderful! Jedenfalls haben wir immer was zu lachen.

Die vier Elektriker. Zwei von ihnen sind schon vor einer Woche hier ins Haus gezogen, und sind nicht sehr gesprächig. Irgendwie komisch die zwei, aber zum Glück müssen sie den ganzen Tag arbeiten, und zum Essen gehen sie immer in ihr Zimmer. Die anderen beiden, Hendrik und „der Schüchterne“ (wir haben beim sich-Vorstellen seinen Namen nicht verstanden) wohnen seit vorgestern hier, sie waren zwar erst etwas reserviert, aber ich glaube das gibt sich gerade etwas, heute haben die beiden jedenfalls schon mehr mit uns gesprochen.

Das war es größtenteils, ich weiß, fast nur Männer, aber irgendwie wohnen hier auch keine Frauen außer uns, momentan jedenfalls. Es gibt noch ein paar Leute, die im Haupthaus wohnen, aber die sind ja meistens nur ein paar Tage da und wir haben nicht so viel Kontakt zu ihnen. Heute wollte ich eigentlich Tauchen gehen, alles ist gepackt, da bekomme ich um 6 Uhr eine SMS – fällt aus, der Wind ist zu stark. Schade, aber heute ist echt kein guter Tag zum Tauchen, der Wind weht sehr heftig und es ist bewölkt. Wir warten eigentlich die ganze Zeit nur darauf, dass es anfängt zu regnen! Nächste Woche versuche ich es nochmal, und berichte!

So. Ich dachte mir es ist vielleicht ganz interessant für euch, wenn ihr mal ein bisschen über die Menschen, mit denen wir so zu tun haben, erfahrt, dann wisst ihr jetzt, wen wir meinen, wenn wir Namen verwenden.
Ich hoffe es geht euch allen gut, viele Grüße,
Rebi
P/S die Rubrik „das sind wir“ wurde bearbeitet!
Danke für eure Kommentare, Isa und Elke hat mich soo gefreut von euch zu lesen! Geht’s euch gut?
Ursi, kann ich dich abends mal anrufen? Habt ihr schon was für eure Reise geplant?
Und schließlich wünsche ich allen Nürnbergern viel Spaß beim Bardentreffen!!! Jedenfalls denjenigen, die hingehen.






Achtung: Rumgemeckere!!

Hallo ihr lieben,

dann will ich auch mal wieder was schreiben. Sorry, dass wir uns in den letzten Tagen nicht so viel gemeldet haben, aber da hier gerade so viele Menschen ein- und ausziehen und die Arbeit anstrengend ist schaffe ich es noch nicht einmal mein Tagebuch zu schreiben.

Von den Menschen die wir hier treffen hat euch Rebecca ja schon viel erzählt.

Von meiner Seite aus kann ich da noch Hadjera hinzufügen. Sie ist die Lehrerin von der Klasse in der ich arbeite. Hadjera arbeitet schon seit 15Jahren in der Cape Mental Health Society und ist eigentlich ganz nett… Nun ja… Ganz nett ist auch der kleine Bruder von Scheiße.
Das klingt zwar fies und gemein, aber ich kann nicht viel positives über sie sagen, das einzig positive ist, dass sie mich immer sehr nett nach meinem Befinden fragt und sich auch sonst für mein Leben interessiert (Ob ich verheiratet bin, ob ich meine Mama vermisse usw.).
Arbeitstechnisch bin ich nicht ganz zufrieden. Sie hat ein ziemlich lautes Organ und ist eher ruppig… Ich bin doch eher ruhig und zuvorkommend zu den Kiddies. Wirklich viel beschäftigen tut sie sich auch nicht mit den Kindern. Stattdessen quatscht sie mit der anderen Lehrerin oder raucht. Der Gipfel war aber, dass ich am Freitag zur Arbeit kam und Marcelle zu mir meinte, dass ich alleine sei. Weil ich verwundert wirkte fragte sie mich ob Hadjera mir davon nichts gesagt hat, da sie sich auch für Montag frei genommen hat. Ich wusste von nichts und war dementsprechend ziemlich unvorbereitet. Ich finde es nicht schlimm die Klasse (also 11 Kinder, davon der Großteil im Rollstuhl) alleine zu führen, nur hätte ich es wirklich gerne vorher gewusst und ich finde es ist eine Unart mir das nicht mitzuteilen.
So genug über Hadjera gemeckert, außerhalb der Arbeit würde ich bestimmt gut mit ihr auskommen, aber als Teamkonstellation finde ich es schwierig… Nunja, es ist ja nichts für die Ewigkeit!

Weil das Meckern aber so schön ist möchte ich gleich damit weitermachen!!

Ich bin so sauer!! Auf wen? Alex unseren ehemaligen Zimmergenossen. Er hatte vorgestern Geburtstag, ist süße 19 Jahre alt geworden und hat an dem Tag schon ordentlich gebechert und weil sein Kumpel gestern Geburtstag hatte auch gestern! Er kam so spät nach Hause, dass es schon wieder früh war. Alles noch nicht schlimm, weil ich ziemlich fest schlafe.

Irgendwann klingelte es morgens an der Tür, Alex hat die Tür schlaftrunken geöffnet und somit einen Fremden ins Haus gelassen. Anstatt sich um diesen Typen zu kümmern legte er sich wieder in sein Bett und war auch sofort wieder eingeschlafen.
Rebecca saß in der Küche und hat von allem kaum etwas mitbekommen. Sie dachte ein Arbeitskollege holt die 4 Elektriker zur Arbeit ab.
Wie auch immer lag mein Handy angeschaltet neben meinem Notebook (welches ich zum Glück ans Bett angekettet hatte) auf dem Koffer, der als ‚Nachtschrank‘ vor meinem Bett steht. Ich hab noch gehört, dass jemand im Zimmer ist, die Augen aber nicht geöffnet, schließlich ist Wochenende und ich kann ausschlafen und in einem 5-Bett Zimmer kommt es schonmal vor, dass sich jemand im Zimmer bewegt.

Als ich dann ausgeschlafen hatte ist mir aufgefallen, dass mein Handy nicht mehr da ist. Da ich Alex nicht wecken wollte (ich wusste ja noch nicht, dass er einen Fremden reingelassen hatte) habe ich ganz leise alle meine Sachen gurchgekramt – NICHTS. Mein Handy war weg. Auch Rebecca konnte mir nicht Sagen wo ich mein Handy gelassen hatte. Dann hat sie meine Nummer gewählt, doch das Handy war aus.
Das war der Punkt an dem ich wusste, dass mein Handy geklaut wurde. Mein Handy hatte noch genug Akku und definitiv habe ich es nicht ausgeschaltet.

Da ich nun auch wusste, dass dieser Typ im Haus war habe ich keine Rücksicht mehr auf Alex genommen. Nochmals habe ich mit Rebecca alle meine Sachen durchgekramt. Gefunden haben wir nichts. Alex beschwerte sich darüber, dass ich nicht so hysterisch sein soll (ich finde ich war erstaunlich ruhig), dass ich mein Telefon bestimmt nur verlegt habe, weil der Typ total nett war und dass ich ihn jetzt schlafen lassen solle.
Mavis hatte derweil schon im Mainhouse angerufen und die wiederum haben den Security Service benachrichtigt. Kurz bevor der Security Service eingetroffen ist stellte auch Alex fest, dass sein I-Pod-Touch nicht mehr da war. Super, nicht nur mir wurde etwas geklaut… Er tat aber so als sei dass nicht so schlimm, die Kopfhörer haben ohnehin nicht mehr richtig funktioniert.
Wie auch immer, der Security Service kam, stellte fest, dass Alex äußerst dumm ist weil er der Typen rein gelassen hatte, nahm den Fall auf und fuhr dann wieder.

Ändern ließ sich jetzt eh nichts mehr, so beschlossen Rebecca und ich zur Biscuit Mall zu fahren (einem Mark der jeden Samstagmorgen ist) um dort zu frühstücken und danach zum Handyladen zu fahren um mir ein neues Handy zu kaufen.

Jetzt habe ich wieder ein neues Handy. Ein Nokia 1662. Alles was gut an dem Hand ist ist, dass es billig war, dass man darauf Sudoku spielen kann und dass es ne Taschenlampe besitzt… Ansonsten finde ich das Ding doof. Ich kann als Sprachen nur Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa und Sesotho einstellen. Dementsprechend kann ich deutsche SMS jetzt nur noch ohne T9 schreiben was nervt.

Als wir vom Handykauf zurück kamen mussten wir feststellen, dass Alex nicht mehr in unserem Zimmer wohnt. Er musste zurück ins Mainhouse ziehen. Die Angestellten des Green Elephant waren auch ziemlich genervt weil Alex einfach einen Fremden reingelassen hatte.
Als Abschiedsgeschenk hat er uns eine ganze Spüle voller Dreckgeschirr hinterlassen. Danke Alex!

Um nicht nur negatives zu schreiben: Ich bin froh, dass mir bloß mein Handy geklaut wurde. Unser Autoschlüssel lag nämlich auch offen auf dem Sidebord. Es ist zwar schade um meine ganzen Kontakte, Fotos, Klingeltöne etc., aber es hätte auch schlimme kommen können.

Ich hoffe es geht euch allen gut!
Ich vermisse euch!

Fühlt euch gedrückt,
eure Sabriba

We proudly present: Den Tafelberg und "Lekker Food""

Dienstag, 27. Juli 2010 18:59 Eingestellt von Sabrina Fricke 10 Kommentare



We proudly present: Die Tierwelt

18:57 Eingestellt von Sabrina Fricke 4 Kommentare



Wer folgende Frage als erster richtig beantwortet bekommt einen kleinen Preis von uns: Wie heisst dieses suesse Tierchen??

We proudly present: Das Hostel

18:56 Eingestellt von Sabrina Fricke 0 Kommentare



We proudly present: Die Landschaft

18:52 Eingestellt von Sabrina Fricke 0 Kommentare





Hi Leute!
Die zweite Woche hat angefangen, gestern war es in der Arbeit sehr stressig, die "groesseren" Jungs haben uns ganz schoen auf Trab gehalten!! Heute musste Sabrina die Klasse komplett alleine machen, weil ihre Leherin auf einer Besprechung war.
Nachmittags haben wir eine kleine Einkaufstour durch Observatory, unseren Stadtteil, gemacht. Die Laeden sind echt cool, die Preise sind allerdings mit Deutschland vergleichbar.
Besonderes Schmankerl fuer euch heute: FOTOS!!!!!!!!
Liebe Gruesse
Sabrina und Rebecca

Wochenendausflug - Kap Tour

Montag, 26. Juli 2010 16:17 Eingestellt von Sabrina Fricke 3 Kommentare
Hallo zusammen!

Ich hoffe es geht euch allen so gut wie uns und ihr habt ein gutes Wochenende gehabt.
Erstmal muss ich loswerden, dass mir das Herz ganz schön in die Hose gerutscht ist, als ich hier unten mitbekommen habe, dass es Tote auf der Loveparade gegeben hat. Und als dann das Handynetz so überlastet war und ich nicht wusste, ob es der Gruppe die auf die Loveparade gefahren ist gut geht, da wurde mir noch schlechter… Zum Glück hat Björn kein O², also erfuhr ich, dass es den Jungs gut geht und ich konnte beruhigt ins Bett gehen.

Ich weiß nicht ob du das liest Björn, aber ich möchte dir dafür danken, dass du so schnell reagiert hast und mir das was ich hören wollte mitgeteilt hast, bevor mein Guthaben auf dem Handy alle war!

Unser Braai zu dem wir am Samstag eingeladen waren ist ausgefallen.
Wir haben uns unsere Bratwurst in der Pfanne gebraten und einen grünen Salat dazu gemacht.

A pros pros Salat. Ich habe eine Entdeckung gemacht, da ich mich nämlich verkauft habe. Ich wollte eine Dose Mais kaufen, habe aber nicht so genau auf die Dose geguckt. Wenn da Mais drauf ist, wird da wohl auch Mais drin sein… Ja, Mais war drin, aber „Creamy Style“, das ist eher ein Maisbrei…
Geschmeckt hats trotzdem, aber beim nächsten Einkauf achte ich darauf die richtige Dose einzupacken.

Gestern haben wir uns dann an eine Tour rund um das Kap gewagt.

Wir sind so losgefahren, dass wir mittags in Fish Hoek ankamen und Fish & Chips essen konnten.
Weiter ging es nach Simon’s Town, wo eine Kolonie Brillenpinguine lebt. Es ist schön Pinguine mal nicht nur im Zoo zu sehen, sondern auch in der Natur. In Simon’s Town haben wir auch zwei Klipschliefer ganz nah gesehen. Putzige Tierchen, man mag kaum glauben, dass sie mit dem Elefanten verwand sind.

Danach sind wir zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Schon am Tor des Table Mountain National Parks begrüßten uns Paviane. Auf der Fahrt durch den Nationalpark haben wir dann noch einmal Paviane gesehen und sogar einen Vogelstrauß.

Das Kap ist atemberaubend. Man kann es gar nicht beschreiben, man muss da gewesen sein. Diese Geräuschkulisse. Als wir am Kap der guten Hoffnung waren kam es mir vor, als würde die Zeit stillstehen.

Doch der Tag neigte sich schon dem Ende und wir mussten noch auf der anderen Seite des Kaps wieder zurück. Wir haben uns dazu entschlossen den Chapmans Peak Drive zu fahren. So eine schöne Straße habe ich noch nie gesehen. Ich kann jedem empfehlen die 30R Maut zu bezahlen und diese Straße zu fahren.

Wir wollen morgen mal versuchen Bilder hochzuladen, damit ihr einen Eindruck bekommt wie wir hier wohnen und was wir erleben.

Heute jedenfalls lassen wir nur noch die Seele baumeln.
Alles Liebe und viele Grüße
Sabrina (und Rebecca)

minitaxen und vilma

Samstag, 24. Juli 2010 22:40 Eingestellt von Sabrina Fricke 5 Kommentare
Minitaxen und Vilma…
Endlich Wochenende!!
Eigentlich schon seit Donnerstag, denn am Freitag waren wir nicht wie sonst in der Schule, sondern mussten bei einer Art Demo (es wurde „run“ genannt) aushelfen. Cape Mental Health organisierte diesen „run“ mit Menschen mit Behinderung um auf Depression in Folge von Aids aufmerksam zu machen. Wir durften alle Teilnehmer registrieren und danach das Essen austeilen.
Da wir relativ früh Schluss hatten beschlossen wir noch in die Stadt zu fahren. Mit dem Minibus. Das sind Busse, die von der Innenstadt aus in alle Richtungen fahren und man muss nur warten bis einer vorbeikommt, ihn an die Seite winken, und für 5 Rand mitfahren. Daher sind diese Taxen auch immer sehr voll, so auch unserer. Da ständig Leute ein und aussteigen wollen muss man auch immer den Platz wechseln. Die Innenstadt von Kapstadt ist sehr imposant, ich werde in den nächsten Tagen mal versuchen Fotos hochzuladen, nur wie gesagt, das Internet ist hier nicht so einfach wie dahoam (zuhause für alle nicht-Bayern). Wir sind dann auf den Green Market gegangen, eine Art Flohmarkt. Und jeder, wirklich JEDER Verkäufer hat uns einen very cheap price angeboten, jeder zweite Stand war der billigste auf dem ganzen Markt und wir waren sowieso die hübschesten und freundlichsten Menschen auf diesem Markt, weswegen uns jeder ein very special offer machen wollte. Nach einer halben Stunde wurde uns das etwas nervig und wir sind gegangen.
Abends saß ich (Rebi) noch mit Naftali, einem Namibier, und einigen Finnen im Hostel. Das Gute an Hostels ist, dass alle sehr kommunikativ sind, und man sich einfach nur an die Bar setzen muss, nach 10 Minuten spätestens hat man den ersten Gesprächspartner!
Heute (Samstag) sind wir sehr früh (um halb elf  ) mit unserer Zimmernachbarin Vilma aus Argentinien zum Meer gefahren, von dort hatte man einen schönen Blick auf den Tafelberg. Vilma ist Kunstlehrerin und versteht kein Englisch aber Deutsch, weil sie mal in Deutschland (Braunschweig) studiert hat. Jedenfalls machen wir gerade Fotos von uns und albern herum, als eine Riesenwelle Vilmas Tasche erfasst und sie ins Meer zieht, wir beide natürlich hinterher, ich bekomme sie zu fassen und falle natürlich voll ins Wasser… ALLES NASS!!!
Vilmas und meine Schuhe sind in den Weiten des Meeres verschwunden, Sabrina findet meine Schuhe und einen von Vilma, der andere und ihre Sonnenbrille bleiben im Meer. Patschnass müssen wir leider heimfahren aber die ganze Aktion war sehr lustig. Vilma versichert immer wieder, sie sei sehr glücklich.. 
Leider ist heute ihr letzter Tag, morgen fliegt sie schon wieder nach Argentinien. Aber der letzte Tag hier war sehr lustig.. Jetzt hängen unsere Sachen draussen im Garten, Mavis die gute Fee des Hauses, hat sie zum trocknen aufgehängt.
Mit einem Stück Schoki im Mund verabschiede ich mich für heute.
Danke an alle für die Kommentare!
@mama: getaucht wird trotzdem
@valie: ich versuche das mit den fotos!!!
@ursi: afrikaans lernen wir schon fleißig!! Wir müssen mal telefonieren und so!
Grüatzi, Rebi

Noch eine besondere Ankündigung: Svenja und Thorsten, wir wünschen euch von ganzem Herzen alles Gute zu eurer Hochzeit, und hoffen dass ihr gestern einen schönen Tag hattet! Uns würde es übrigens brennend interessieren, wie ihr jetzt heißt? Nachricht bitte umgehend an uns!!
Sabrina und Rebecca

Einmal Rebecca, einmal Sabrina

Mittwoch, 21. Juli 2010 22:37 Eingestellt von Sabrina Fricke 10 Kommentare
ERSTMAL VORWEG, UM KOMMENTARE ZU SCHREIBEN MUSS MAN NUN NICHT MEHR ANGEMELDET SEIN!!!

Hallo fleißige Blog-leser!
Heute waren wir auf dem Table mountain, ein unglaublich schöner Anblick, vor allem in der Fast Dämmerung, in der wir dort waren. Den Sonnenuntergang konnten wir dort oben leider nicht bewundern, weil die letzte Fähre um 18 uhr, also kurz vorher, fuhr. (Zur erinnerung, hier ist WINTER, achja ich habe heute einen Sonnenbrand bekommen ;-) )

Auch in der Arbeit haben wir uns schon ein Stückchen eingelebt, obwohl das sich-verständigen mit den vielen Sprachen die hier gesprochen werden, nicht immer so leicht ist. Da helfen mir´meine Niederländisch Kenntnisse wirklich sehr! In meiner Gruppe (11 Kinder) wird beispielsweise Englisch, Afrikaans, Xhosa, und 2 Sprachen von Flüchtlingskindern, die keiner versteht, gesprochen. Aber wozu gibt es Hände und Füße..

Jetzt gerade kommen wir von einer kleinen Abschiedsrunde für Felix, einem Mitarbeiter unseres Hostels aus Deutschland, der uns in den ersten Tagen immer geholfen hat und der morgen leider wieder nach hause muss.

Das Wetter in den nächsten Tagen soll wieder schlechter werden, wir hoffen aber nicht, weil wir am Samstag zu einem Braai (grillen) eingeladen sind. Und das wird nur stattfinden, wenn das Wetter schön ist.

Ok es ist schon Spät, gute nacht an alle
Rebi



Hey Everybody!

How is it? Ich hoffe es geht euch allen gut.

Heute ist der erste Tag an dem ich nicht geweint habe. Ich bin stolz auf mich. Vermutlich habe ich aber auch nur nicht weinen müssen, weil ich heute mal nicht nach Deutschland telefoniert habe… ;)

Wir waren gestern in Muizenberg am Strand und heute auf dem Tafelberg. Beides war total schön!

Das Wetter ist gerade total super. Den Tag über kann man im T-shirt rumlaufen. Nur in den Häusern und im Schatten ist es ein bisschen frisch, in der Sonne aber wirklich warm.
Man mag es kaum glauben, aber ich werde braun!! Nach 4 Tagen süfafrikanischer Sonne bin ich sogar schon so braun, dass mir mein Abdeckstift zu hell ist. Bald soll das Wetter aber wieder schlechter werden…

Die Arbeit gefällt mir total gut. Die Kinder sind alle lieb und so langsam gewöhne ich mich auch an die afrikanischen Gegebenheiten. Morgens holen wir manchmal die Kinder mit ab, die wohnen alle in sehr armen Verhältnissen. Ich weiß nicht ob es schon Townships sind, ich denke fast ja.
Eine Lehrerin meinte, dass Rebecca und ich von allen angestarrt werden und der Busfahrer sagte, dass dies die Gegend ist wo die Gangster wohnen. Es sei aber schon sicherer geworden, vor ein paar Jahren, so sagt er, währe er nicht in die Gegend gefahren.

Morgen wollen wir uns von Felix, dem deutschen Mittarbeiter des Hostels verabschieden (er fliegt zurück nach Deutschland) und dann ein wenig Sport machen. Darauf freue ich mich schon.
Also nicht darüber das Felix geht, er ist mir schon eine große Hilfe gewesen und ich glaube ich werde ihn vermissen, auch wenn ich ihn erst seit 4 Tagen kenne. Aber es ist einfach gut einen Mitarbeiter da zu haben der deutsch spricht, zumal ich mich an das afrikanische Englisch erst noch gewöhnen muss, ich muss mich immer sehr konzentrieren um es zu verstehen…

So, es ist spät und morgen muss ich früh raus! Fühlt euch alle gedrückt. Ich vermisse euch!
Alles Liebe, Sabrina

Erster Arbeitstag und Umzug

Montag, 19. Juli 2010 22:17 Eingestellt von Sabrina Fricke 1 Kommentare
Hallo Leute!

Heute hatten wir unseren ersten Arbeitstag!
Das Special Care Center gefällt uns.
Sabrina arbeitet mit Kleinkindern in der „Babyklasse“ und Rebecca mit älteren Kindern.

Es ist alles noch neu und aufregend für uns.

Dann sind wir heute noch aus unserem Bett Zimmer ausgezogen in ein anderes Haus. Jetzt wohnen wir im 4 Bett Zimmer. Das Haus ist schön ruhig, das kommt uns gelegen, wir müssen ja immer früh ins Bett und früh wieder raus!
Deshalb gehen wir jetzt auch schlafen.

Bis bald,
Sabrina & Rebecca

PS: Wir wissen nicht wie oft wir ins Internet kommen werden. Es kann sein, dass wir nicht jeden Tag schreiben…

Unser erster Tag

Sonntag, 18. Juli 2010 19:15 Eingestellt von Sabrina Fricke 3 Kommentare
Hallo Leute!

Gestern haben wir es nicht mehr geschafft uns zu melden. Wir sind aber gut angekommen und das Hostel ist super!
Viel passiert ist gestern aber auch nicht, wir sind früh schlafen gegangen.

Heute früh mussten wir erst einmal einkaufen gehen. Danach haben wir lange und ausgiebig gefrühstückt. Da heute der Geburtstag von Nelson Mandela ist war in der Stadt ein kleines "Festival".
Zusammen mit 2 netten Amerikanern sind wir mit dem Minibus in die Stadt gefahren um uns die Konzerte auf dem Festival anzuschauen.
Danach sind wir zur Waterfront gegangen und haben uns ein Bier genehmigt (deutsches Bier ist besser!!) Von der Waterfront aus sind weiter zum Strand gegangen und dann mit einem überfüllten Minibus zurück zum Hostel gefahren.

Eigentlich sollte es heute Brai geben, aber irgendwie scheinen nicht genügend Leute mitmachen zu wollen. Deshalb werden wir unser Essen gleich selber kochen.

Leider ist es uns hier im Hostel nicht möglich euch Fotos hochzuladen... :(
Auch Skype soll hier nicht so gut funktionieren.

Um ins Internet zu kommen müssen wir Gutscheine kaufen. Die kosten 8Rand und man kann für 13MB surfen. Das ist das Skyrove System.
Ein Südafrikanisches Handy haben wir noch nicht, aber vermutlich können wir uns an der Rezeption eine SIMkarte kaufen.

Morgen ist unser erster Arbeitstag, wir sind aufgeregt.

Wir melden uns bald wieder!
Liebe Grüße,
Sabrina und Rebecca

Grüße aus Dubai

Samstag, 17. Juli 2010 05:12 Eingestellt von Sabrina Fricke 2 Kommentare

Hallo ihr lieben!

Es ist 07.15Uhr Ortszeit und wir sitzen am Flughafen von Dubai.

Nach einem tränenreichen Abschied in Düsseldorf (wir vermissen euch schon jetzt) hatten wir einen angenehm ruhigen Flug.

Um 3.00Uhr deutscher Zeit wurden wir aber aus dem Schlaf gerissen, weil es Zeit für die Landung war. Dementsprechend müde sind wir gerade, aber wir haben ja gleich noch einmal 9 Stunden Flug vor uns und hoffen uns ein wenig ausschlafen zu können.

Viele liebe Grüße vom großen, bunten, lauten aber sehr interessanten International Airport in Dubai!
Eure
Rebecca und Sabrina